Geschichte

Im Sommer 1977 gelangte der Leiter der Berliner Festwochen mit der Bitte an Dimitri, ein Stück für die Festwochen 1978 zum Thema Zirkus zu erarbeiten. Alle Absolventen der Abschlussklasse des 1. Jahrgangs der Scuola Teatro Dimitri wirkten im Stück "Il clown è morto, evviva il clown" mit. Am 6. Juli 1978 fand in Verscio die Premiere statt. Im Oktober gastierte die Truppe in Berlin. Der Erfolg war gross, es konnte eine internationale Tournee organisiert werden, die Compagnia war geboren.

 

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1978

Il Clown è morto, evviva il Clown

Gründungsstück der Compagnia und Auftragsarbeit zum Thema Zirkus für die Berliner Festwochen 1978
Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni und Roberto Maggini
Mit der gesamten 1. Abschluss-Klasse der Scuola Teatro Dimitri: David Matthäus Zurbuchen, Christiane Renfer, Miguel Angel Cienfuegos, Roberto Maggini, Hampi Gutjahr, Joe Sebastian Fenner, Kurt Mätzler, Enrico Tettamanti, Jost Tresch, Mathias Buckel, Patrick Gilly sowie der Tänzerin Lisseth Aguilar und dem Schlagzeuger Oliviero Giovannoni

 

                                                        Im kleinen Circus Pantaleone, der nach alter Tradition Pantomimen                                                                     darstellt, wird die wahre Geschichte von Pinina erzählt und wie sie zum                                                             Circus kommt. Im Traum kämpfen Kreise mit Quadraten und die                                                                           Arbeitertochter Pinina kommt durch eine Begegnung mit einem Clown                                                               zum Circus. Der Clown stirbt bei einem Unwetter, aber die Vorstellung                                                               darf nicht unterbrochen werden. So wird ein Nachfolger gefunden, und                                                               das Leben geht weiter.

 

../../img/04/Pantomime.jpg1979

Le pantomime clownesche

Regie: Ctibor Turba
Musik: Jiri Stivin
mit: Miguel Angel Cienfuegos, Joe Sebastian Fenner, Roberto Maggini, David Matthäus Zurbuchen

 

Vom "Einzigartigen Gleichgewichtsakt auf einem Stuhl unter Mitwirkung der dicken Berta, einem Phänomen der Weiblichkeit" bis zu der "berühmten Truppe bulgarischer Springer mit ihrem federnden Katapult, Schleuderbrett genannt" gilt diese Adaptation von alten                                                           Zirkuspantomimen für 4 Clowns.

 

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1980

Il drago mangiafragole

Idee und Regie: Dimitri
Musik: Caspar Guyer
mit: Joe Sebastian Fenner, Alexander C.J. Gillert, Sammy Rüegsegger, Thea Schnering, Anna Caterina Stolz

 

Die Geschichte der Compagnia Pallini oder wie sich eine Schauspieltruppe in einen Zirkus verwandelt.
Die Truppe spielt das Stück vom erdbeerfressenden Drachen um der Zensur zu entgehen in immer neuen Variationen: als Schauspiel, Oper,                                                           Pantomime und schliesslich als Zirkus.

 

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1981

Via i gatt balan i ratt
Ist die Katze aus dem Haus…

Regie: Dimitri
mit: Anna Caterina Stolz, Joe Sebastian Fenner

 

Ein Stück für Kinder von 6 - 90 Jahren. An einem Ruhetag im Zirkus werden die beiden einzigen Anwesenden, eine Putzfrau und ein Requisiteur, von Zaungästen überrascht, worauf sie – auf ihre Art – ein Zirkusprogramm gestalten.

 

../../img/04/Boulevard.jpg1983

Boulevard du Temple

Idee und Regie: Richard Weber
Musik: Walter Stephan Riedweg
mit: Joe Sebastian Fenner, Alexander C.J. Gillert, Esther Rietschin, Samuel Rüeggsegger, Anna Caterina Stolz

 

Ein Bilderbogen aus dem Paris des 19. Jahrhunderts. Boulevard du Temple ist ein lautes und buntes Quartier mit den unterschiedlichsten Unterhaltungsattraktionen: Strassentheater, mechanisches Theater. Zauberer, Gewichtheber und Gaukler in verschiedenen Café-Théâtres.                                                           Und schliesslich das Théâtre des Funambules mit Akrobaten, Seiltänzern                                                         und Pantomimen.

 

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1984

Ma non fate stupidate

Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Esther Rietschin, Joe Sebastian Fenner, Alberto Foletti

 

Die drei klassischen Clownfiguren des Zirkus, der August, der Weissclown und der Sprechstallmeister beschliessen, den Zirkus zu verlassen, um im Theater auf einer sauberen Bühne und vor gesittetem Publikum auftreten zu können. Ihr neues Stück "Warten auf Godot" dauert ihnen aber zu lang, und um das Publikum zu unterhalten, beginnen sie von ihren                                                                                 Zirkuserlebnissen zu erzählen. Diese Erinnerungen holen sie ein...

 

../../img/04/Capitombola.jpg1985

Capitombola

Idee und Regie: Hans Peter Fitzi
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Esther Rietschin, Joe Sebastian Fenner, Alberto Foletti

 

Eine Farse von Liebe und Verfall für drei Musikakrobaten.
Eine fein geplante und gut gemeinte Wohltätigkeitsveranstaltung bricht zusammen, weil Gutmütigkeit und bester Wille sich mit Geltungsdrang und Habsucht schlagen. Alle Bemühungen, einen gemeinsamen Boden zu finden sind umsonst und werden in ihrer Sinnlosigkeit komisch.

 

../../img/04/Soldat.jpg1986

Die Geschichte vom Soldaten

eine Co-Produktion von Teatro Dimitri – Basler Theater – basel sinfonietta
Musik: Igor Strawinsky
Text: Charles Ferdinand Ramuz
Übersetzung: Mani Matter
Musikalische Leitung: Jost Meier
Regie: Ensemble
mit: Joe Sebastian Fenner, Joachim Spiess, Dimitri, Silvia Buonvicini
und Orchester basel sinfonietta

 

                                                        Der Soldat Josef tauscht mit dem Teufel seine Geige gegen ein                                                                             Zauberbuch, das ihn reich aber nicht glücklich macht. Mit einer List kann                                                           er dem Teufel die Geige wieder abluchsen, heilt mit seinem Violinspiel die                                                         kranke Prinzessin und erhält sie zur Frau. Doch das Glück hat keine                                                                   Dauer. Auf einer Reise in des Soldaten Herkunftsland begegnet das Paar                                                         wiederum dem Teufel, der den Soldaten nun doch in die Hölle entführt.

 

../../img/04/UccelloVariopinto.jpg1988

L'uccello variopinto
Der bunte Vogel

Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
Bühnenbild: Gunda Dimitri
mit: Florian Reichert, Masha Dimitri, Anna Caterina Vilim, Robert Eisele, Robi Vilim

 

Ein Märchen – spannend, poetisch, komisch. Der bunte Vogel gibt dem Jäger, der ihm das Leben geschenkt hat, eine Zauberfeder, die alles                                                                   lebendig machen kann. Bald braucht der Jäger diese Feder, weil er sich                                                             in eine wunderschöne Puppe verliebt...

 

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1989

Mozart

Regie, Bühnenbild und Canovaggio: Dimitri
Choreografie: Esther Rietschin
Kostüme: Ursi Keusch
mit: Jean Paul, Robi Vilim, Florian Reichert, Jane Osborn, Masha Dimitri, Dimitri, Gerhard Thomann
1. Teil: Akrobaten, Jongleure, Clown, Seiltänzer
Musik: Gerhard Thomann
2. Teil: Pantomime "Pantalone und Colombina" von Wolfgang Amadeus Mozart (Musik zu einer Faschingspantomime KV 446 (416 d)
                                                        Musikarrangement: Franz Beyer

 

                                                        Die Compagnia baut aus der nur bruchstückhaft überlieferten Pantomime                                                         eine Farse im Stile der Commedia dell'Arte. Die ursprünglichen Rollen                                                               wurden beibehalten: Pantalone, Colombina, Dottore, Pierrot, ein Türke                                                               und Arlecchino.

 

                                          1991

                                          Alla meta

                                                        von Thomas Bernhard
                                                        Italienische Übersetzung: Eugenio Bernardi
                                                        Regie und Bühnenbild: Hans Peter Fitzi
                                                        mit: Luisella Sala, Silvia Buonvicini, Massimo Cattaruzza

 

                                                        Eine Frau aus einfachen Verhältnissen, die den Zugang zur besseren                                                               Gesellschaft gefunden, damit Erfolg und Wohlstand erreicht hat, zieht                                                                 Bilanz über ihr Leben. Sie ist hin- und hergerissen zwischen Stolz und                                                               Unzufriedenheit, Nostalgie und Sarkasmus, Lethargie und Lebensfreude,                                                         Realität und Illusionen des Lebens. War denn alles umsonst? Im Konflikt                                                           mit der nächsten Generation, vor allem mit ihrer Tochter, schwankt sie                                                                 zwischen Teilen und Herrschen. Ihr Egoismus ist unersättlich und breitet                                                           sich über ihre ganze Umgebung aus. Eine alte Frau die, ohne es sich                                                                 bewusst zu werden, das zerstört was ihr am liebsten ist. Ein Stück über                                                               Vorurteile und Komik in der gutbürgerlichen Welt.

 

../../img/04/Maga.jpg1991

La Maga

Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Jane Osborn, Doris Schüpbach, Jean Paul, Florian Reichert

 

Eine schöne Zauberin und vielseitige Künstlerin leitet ein Einfrau-Variététheater. Eine Pianistin, die gerne selber der Star wäre, begleitet sie durchs Programm und ein unbeholfen komischer Techniker assistiert. Die Maga mischt in ihrer Show Grossillusionen (Menschen verschwinden oder werden gevierteilt) mit Salonmagie und kleinen                                                                     Manipulationen. Manchmal braucht sie Helfer – oder Opfer? – aus dem                                                             Publikum, z.B. für die Hypnosenummer.

 

                                          1992

                                          Der geraubte Traum

                                                        Idee, Regie und Musik: Florian Reichert
                                                        mit: Doris Schüpbach, Jane Osborn, Pascal Démarais

 

                                                        Kindervorstellung. Flora und Kasimir haben ihre Spiele, eine                                                                                 Glasharmonika und Träume, die in einem Traumguckkastentheater sogar                                                         sichtbar werden. Berta von Mampf hat nichts als Langeweile, weil sie                                                                 schon alles hat. Sie will auch noch die Träume haben. Da diese nicht                                                                 verkäuflich sind, raubt sie den Träumer.

 

../../img/04/Regina.jpg1992

Die Königin der Kesselflicker

Libretto und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
Liedertexte: Alberto Nessi
Bühnenbild: Gunda Dimitri
mit: Pascal Démarais, Nina Dimitri, John Gilkey, Jane Osborn, Andreas Manz, Doris Schüpbach, Bettina Speidel

 

Das Stück ist inspiriert von einem alten irischen Märchen. Die Prinzessin eines Königreiches weigert sich, den Prinzen eines benachbarten                                                                       Königreiches zu heiraten und wählt in einer veranstalteten Brautschau                                                               den Kesselflicker, der gerade am Hofe die Pfannen flickt. Der König und                                                             der ganze Adel wollen mit allen Mitteln eine solche Verbindung                                                                           verhindern. Doch die Prinzessin lässt sich nicht beirren und wird Königin                                                           der Kesselflicker.

 

                                          1992

                                           Il pupillo vuol essere tutore
                                           Das Mündel will Vormund sein

                                                         von Peter Handke
                                                         Regie: Hans Peter Fitzi
                                                         mit: Robi Vilim und Maria Fitzi

 

../../img/04/Burla.jpg1993

La Burla

eine Farse mit Musik
von Luisella Sala
Regie, Bühnenbild, Kostüme: Alessandro Marchetti
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Nina Dimitri, Nancy Fürst, Gypsy Snider, Claudia Spörri, Pascal Démarais, Andreas Manz, Emmanuel Pouilly

 

Commedia dell'Arte. Ein mechanisches Theater. Heute Abend wird es aufgezogen und es soll zum Fest spielen. Der Instrumentenstimmer ist                                                               bestellt. Doch die neu belebten Figuren geben sich mit der ihnen                                                                         zugedachten Rolle nicht zufrieden. Sie erwachen aus einem mehr als                                                                 200-jährigen Schlaf, werden wieder richtige Schauspieler und spielen ihr                                                           eigenes Stück.

 

../../img/04/Mascarada.jpg1994

Mascarada

una commedia stile "Varietà"
Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
"Mascarada"- Lied: Julio Lavayèn
mit: Claudia Spörri, Nancy Fürst, Gypsy Snider, Emmanuel Pouilly, Andreas Manz, Pascal Démarais

 

Ein Stück mit Variétécharakter mit Masken als rotem Faden und als Kostümschlacht angelegt. Direktor Maiale mit seiner guten Nase                                                                           veranstaltet eine Audition für sein neues Stück mit dem sinnigen Motto                                                               "Das Leben ist eine Maskerade und die Maskerade ist das Leben". Das                                                             Publikum hilft mit bei der Auswahl der auftretenden Künstler.

 

../../img/04/Coltello.jpg1995

Messer im Cabaret

Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Nancy Fürst, Gypsy Snider, Claudia Spörri, Pascal Démarais, Emmanuel Pouilly

 

Eine Kurzgeschichte aus dem Buch "Rashomon" vom japanischen Autor Ryunosuke Akutagawa hat Dimitri zu diesem Stück inspiriert. Der Milliardär Jean Bossoli wird im Nachtklub "Cabaret" während eines Stromausfalls ermordet, die Leiche ist unauffindbar, nur ein blutiges                                                                     Halstuch und ein Messer zeugen von der Tat. Alle Anwesenden sind                                                                   verdächtig: Bossolis exzentrische Frau Marea Galla, die                                                                                         Striptease-Tänzerin Fräulein Souzy, die Padrona des Cabaret und vor                                                               allem der bankrotte Fabrikant Mendicus. Wie verschieden die Bluttat von                                                           den Zeugen wahrgenommen wird und was sie dem Richter erzählen, ist                                                             das Thema des Stücks.

 

../../img/04/Gong.jpg1997

Der magische Gong

Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Annette Corti, Cédric Dubois, Martin Gubler, Katja Groll, Nicole Schranz

 

Ein Märchen über den Kampf zwischen Gut und Böse. Die Variopinti sind einfach, zufrieden und glücklich. Und sie haben den magischen Gong. Den wollen auch die martialischen Oscurati und die scheinheiligen Facciabianca besitzen. Den Oscurati gelingt es nach mehreren                                                                             Versuchen, den Gong zu rauben. Sie schaffen es jedoch nicht, ihn zum                                                               Klingen zu bringen. Denn der Gong ist magisch und klingt nur wenn das                                                             Umfeld stimmt. Dies müssen letztendlich auch die Oscurati erkennen, sie                                                           geben den Gong zurück und lernen von den Variopinti.

 

../../img/04/Cigno.jpg1999

Der sterbende Schwan

eine musikalische Clownerie
Idee und Regie: Dimitri
Musik: P.J. Tchaikovsky, Oliviero Giovannoni
mit: Silvana Gargiulo und Bettina Speidel

 

Die kleine runde Pianistin und die lange dünne Saxofonistin haben sich zum Ziel gesetzt, den Menschen die Musik näher zu bringen, indem sie bewusst auf alles verzichten, was an steife klassische Konzerte erinnern könnte. Der sterbende Schwan wird gespielt, erklärt, interpretiert und                                                                   getanzt von den ungleichen Geschwistern Thalia und Euphrasia                                                                           Puckinelly, Göttinnen der schönen Künste, Grazien der Musik und Musen                                                           der Komponisten.

 

../../img/04/Pamfalon.jpg2000

Pamfalon

von Dimitri und Markus Kunz
frei nach der Erzählung "Der Gaukler Pamfalon" von Nikolai S. Leskov
Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
Bühnenbild: Gunda Salgo
mit: Armelle Fouqueray, Olivier Gabus, Silvana Gargiulo, Andreas Manz, Bettina Speidel, Bernard Stöckli, Susi Wirth

 

Weisheit, Liebe und Humor – diese drei Leitmotive sind der Dummheit,                                                               dem Egoismus und dem Bösen gegenübergestellt, in einer spannenden                                                           und ergreifenden Geschichte. Den Traum, dass der Mensch zum Guten                                                             wandelbar ist, erleben wir in der Geschichte des Säulenheiligen Hermius,                                                         der auf der Suche nach der Erleuchtung schliesslich seinen Meister im                                                               Gaukler Pamfalon findet, der im Freudenhaus Hetären und Freier mit                                                                   seinen Spässen unterhält.

 

../../img/04/1apple.jpg2001

1 apple...

eine musikalische Clownerie
Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Lisa Gretler, Andreas Manz, Bernard Stöckli

 

Es ist eine alte und doch immer wieder neue Geschichte: die Schlange und der Apfel... immer wieder findet Verführung statt, nicht nur bei Adam und Eva. Auch unsere Pianistin, ernsthaft der Kunst verpflichtet, wird verführt in den Apfel zu beissen. Der Teufel sitzt in diesem Falle nicht im                                                             Baum des Lebens, sondern zwei Musikerkollegen, zwei Bläser im                                                                       Nacken. Die Verführung nimmt ihren Lauf und so verwandelt sich der                                                                 pflichtbewusste in den spielenden Menschen. Auch die Bläserclowns                                                                 beissen in den Apfel und nach jedem Biss geschieht ein Zauber aus dem                                                          die drei verwandelt hervorgehen. Aus Frackträgern werden bunte Narren,                                                          aus gross wird klein und alles mündet in ein wildes Treiben von                                                                            Zaubereien, Ueberraschungen aller Art und einer mitreissenden Musik,                                                              die so fröhlich ist wie die drei Narren in ihren neuen Kleidern.

 

../../img/04/Capitano.jpg2002

Un capitano della fantasia

Abenteuer und Missgeschicke des Emilio Salgari- Kapitän der Fantasie
Regie: Ferruccio Cainero
Musik: Oliviero Giovannoni
Choreografie: Masha Dimitri
mit: Lisa Gretler, Andreas Manz, Bernard Stöckli

 

Der Regisseur schreibt dazu:

Akrobaten der Fantasie, Seiltänzer der Vorstellungskraft, Jongleure der Gefühle. Das ist die Fabrikmarke der prämierten Theaterfirma Dimitri.                                                                 Meine Idee für diese neue Produktion ist, die aussergewöhnlichen                                                                       Fähigkeiten in Improvisation, Musik, Mimik und Akrobatik zu sammeln -                                                               welche die Compagnia in diesen Jahren unter der Leitung ihres Maestro                                                           entwickelt hat- und sie zu verwenden um die wahre, dramatische                                                                         Geschichte vom Emilio Salgari zu erzählen, der Geistige Vater von                                                                       Sandokan, des schwarzen Kosaren und vieler anderer Helden, welche                                                               die Fantasie von Millionen von kleinen und grossen Kindern auf der                                                                   ganzen Welt entzündet haben.

 

../../img/04/Umofant.jpg2005

L'Umofante

Musikalisch-clowneskes Märchen
Idee und Regie: Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
Choreografie: Masha Dimitri
mit: Katja Groll, Ulrike Kinbach, Sandro Santoro

 

Der Umofante, halb Mensch, halb Elefant, will den Menschen Humor schenken. Auf dem Weg zur Königin des Urwaldes, trifft er auf ein Gauklertrio. Die Schwestern Mishlinska und Radishlewa begleiten ihn, um                                                         so ihrem tyrannischen Bruder Hydor, zu entfliehen. Nach vielen                                                                           Abenteuern findet der Umofante seine Königin. Hydor ist seinen                                                                           Schwestern nachgefolgt und findet sie in den Bergen. Durch die                                                                           überstandenen Reiseabenteuer verwandelt und mit der Hilfe des                                                                         Umofante, hat er seinen Humor gefunden. Der Umofante reist weiter,                                                                   seine Fröhlichkeit verschenkend. Die drei Geschwister arbeiten fortan                                                                 friedlich als Gauklertrio.

 

Tacomitac.jpg2007

Tacomitac

Ride bene chi...!
Poetische Komödie

Konzept und Regie: Masha Dimitri
Musik: Oliviero Giovannoni
mit: Katja Groll, Ulrike Kinbach, Paul del Bene

 

Anstoss zu diesem Stück gibt ein polnisches Märchen. Eine Schusterlehrtochter, Tallina, glaubt, das Wichtigste im Leben sei, sich zu                                                           amüsieren und andern Streiche zu spielen. Gelegenheit dazu gibt es                                                                 genug und überall, sogar am Arbeitsplatz. Ein letzter übler Scherz bringt                                                             das Fass zum Ueberlaufen, der Schustermeister flieht bis ans andre Ende                                                         der Welt. So bricht auch Tallina auf, in ein neues Leben voller Abenteuer.                                                           Bald trifft sie auf Quak, einen Kumpanen, der genau so denkt wie sie.                                                                 Zusammen laufen sie fortan den banalsten Vergnügungen nach, wovon                                                             die andern ihren Schaden haben. Eines Tages aber, hervorgerufen durch                                                         die unerwartete Reaktion eines ihrer Opfer, begreift Tallina, dass es auch                                                           eine andere Art gibt, sich zu vergnügen, nämlich mit lustigen Scherzen die                                                         Leute zum Lachen zu bringen. Es gelingt ihr, auch Quak davon zu                                                                       überzeugen und sie ziehen weiter, glücklich, nun die Menschen auf ihrem                                                         Weg zu unterhalten und überall Heiterkeit zu verbreiten.

2008

L'ultimo Albero

Concetto e storia: Dimitri

Regia: Masha Dimitri

Musiche: Oliviero Giovannoni

Interpreti: Luisa Braga, Paul Del Bene, Martin Hommel, Ulrike Kinbach,

Gerardo Tetilla

 

Un industriale, con la complicità del presidente del paese, inizia una grande azione di disboscamento. Quel grande bosco è da secoli vissuto, accudito e protetto da un popolo che ne trae il necessario sostentamento. Un popolo fiero che sa anche divertirsi, cantare, danzare e fare musica. Il disboscamento significherebbe la loro fine. L’industriale, pur sapendo di questo, non si ferma, dato che i suoi interessi sono troppo grandi, e si arriva all’ultimo albero. Dopo la rappresentazione arriva un censore dello Stato e proibisce alla compagnia di parlare sulla scena. I commedianti si consultano tra di loro e decidono di recitare lo stesso pezzo cantando. Anche questo nuovo approccio alla storia viene vietato dal censore. A questo punto gli artisti trasformano la pièce in una pantomima, ma anche questa soluzione viene bocciata. La compagnia è disperata, ma improvvisamente viene loro l’idea di spostare la rappresentazione in un circo. Il censore alla fine dello spettacolo è entusiasta. La pièce viene loro concessa e malgrado tutto il pubblico comprende il messaggio.